Das Heiligtum in Ephesus

Das Haus

Nach alter Tradition lebten Maria und Johannes – nach ihrer Zeit in Jerusalem – einige Jahre in Ephesus. Angeregt und geführt von Visionen der Seligen Anna Katharina Emmerich wurde das „Haus Mariens“ in Ephesus vor mehr als 130 Jahren wieder gefunden, im Lauf der Zeit renoviert und nach dem Zweiten Weltkrieg als Museum (tagsüber), bzw. als Gottesdienstraum (abends ab 18.00 Uhr) zugänglich gemacht.

Die bleibende Anziehungskraft des Hauses

Das Heiligtum

Den Visionen der Seligen Anna Katharina Emmerich zufolge hatte das Haus Mariens eine ganz besondere Anziehungskraft sowohl für die Apostel als auch für die Jünger Jesu.

Immer wieder sieht Anna Katharina in den neun Jahren des Aufenthalts der Gottesmutter in Ephesus ratsuchende Apostel, freundschafltich verbundene Frauen, wie zum Beispiel Maria Magdalena, und Gläubige die in dieser Gegend lebten und Zuflucht suchten.

Durch diese Anziehungskraft wurde das Haus Mariens immer mehr zum Treffpunkt im Glauben, zur Gebetsstätte, zum Zufluchtsort, und zur Gnadenquelle für die unter der Verfolgung wachsenden Kirche.

Aus der mündlichen Überlieferung orthodoxer Christen weiß man auch von jährlichen Wallfahrten zum Haus Mariens das für die Pilger im Lauf der Zeit zu einer „Himmelspforte“ wurde.

Sie kamen an diesen Ort an dem Maria lebte, entschlief, und in den Himmel aufgenommen wurde.

Die Jahrhunderte haben dann sowohl das überlieferte Wissen verborgen, als auch den Ort des Glaubens unter sich begraben, ihn aber auf diese Weise auch aufbewahrt bis zu den Tagen da das Haus Mariens von neuem zum Vorschein kommen sollte.